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Konzeption

Ziele unserer Pädagogischen Arbeit mit Kindern

 

„Jeder ist viel wert“

Im Laufe der Zeit haben sich die Kindertagesstätten von Betreuungseinrichtungen in Bildungsstätten weiterentwickelt. Auch das Land legt jährlich neue Bildungspläne für die Kindertagesstätte vor. Für uns steht die große Bedeutung, die den frühkindlichen Bildungsprozessen zukommt, fest. Es geht uns bei unserer pädagogischen Arbeit deshalb darum, Bildungs- und Lernprozesse für das Kind anzuregen, zu fördern und zu begleiten. Um die richtigen Voraussetzungen für die Kinder zu schaffen, möchten wir eine vertrauensvolle Atmosphäre schaffen, d.h. es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass jedes Kind mit seinen Stärken und Schwächen zu uns kommen kann und erfährt, dass es bei uns liebevoll angenommen ist. Spielen, Toben, Lachen, Streiten, Lernen und Leben sind nur in einer harmonischen Atmosphäre möglich. Auf einer Basis des Vertrauens soll jedes Kind die Möglichkeit haben, seine Persönlichkeit, seine Fähigkeiten und Neigungen zu entdecken und zu entfalten.

Leitbild der Kita Faustina Rheinzabern

Unser Leitbild verstehen wir als Dach unserer Konzeption und unserem Profil.
Es gibt Orientierung für die pädagogische Arbeit mit den Kindern, die Zusammenarbeit mit den Eltern, dem Träger, den Kooperationspartnern und im Team.

Worauf Sie sich bei uns verlassen können:
• Wir orientieren uns sowohl pädagogisch als auch organisatorisch an den Bedürfnissen und Lebenssituationen der Kinder und ihrer Familien
• Wir setzen uns in unserer pädagogischen Arbeit mit den sich ständig ändernden gesellschaftlichen Bedingungen und Herausforderungen auseinander
• Als wichtige Bildungseinrichtung fördern wir die Kinder ganzheitlich und lassen sie Gemeinschaft in der Gruppe erleben
• Wir berücksichtigen den Entwicklungsstand, die Fähigkeiten sowie die Interessen des einzelnen Kindes und stärken es in seinem Selbstwertgefühl

Wir legen das Fundament für die Zukunft
• Im Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit steht das Kind, das wir als eigenständige Persönlichkeit annehmen
• Jeder Mensch ist für uns wertvoll und einzigartig, gleich welcher Herkunft, Nationalität und Religion
• Wir begleiten, bilden, erziehen und fördern Kinder ganzheitlich in ihren individuellen Entwicklungs- und Lernprozessen und geben unterstützende Hilfen zur Entfaltung ihrer Persönlichkeit
• Grundlage für unser Handeln ist das humanistische Menschenbild
• Im täglichen Miteinander pflegen wir einen vertrauensvollen Umgang und schaffen einen Raum der Geborgenheit und Begegnung

Eltern sind Partner in der Erziehung
• In einer vertrauensvollen und von Verständnis geprägten Zusammenarbeit mit den Eltern sehen wir eine wichtige Basis für die Erziehung der Kinder
• Wir beziehen Eltern mit ein und berücksichtigen ihre Meinung
• Wir bieten Eltern Hilfe, Unterstützung und Beratung in Erziehungsfragen
• Wir informieren regelmäßig über pädagogische Inhalte und machen unsere Arbeit transparent

Wir arbeiten gemeinsam im Team
• Basis für die gute Zusammenarbeit im Team ist gegenseitige Wertschätzung und Offenheit
• Jede pädagogische Fachkraft bringt ihre persönlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten in die tägliche Arbeit mit ein
• Regelmäßige Weiterbildungen sind Voraussetzung für unsere qualifizierte Arbeit
• Wir reflektieren kritisch und verantwortungsvoll unsere Arbeit und sind offen für neue pädagogische Wege

Der Träger trägt unsere Arbeit mit
• Die Zusammenarbeit zwischen unserem pädagogischem Fachpersonal und unserem Träger ist geprägt von einer gegenseitigen offenen, vertrauensvollen und wertschätzenden Haltung
• Durch Informationen und Gespräche findet ein regelmäßiger Austausch statt
• Die Zuständigkeiten von Träger, Leitung und pädagogischen Fachkräften zeichnen sich durch klare Kompetenzverteilungen aus

Wir sind ein Teil des öffentlichen Lebens
• Wir machen unsere Arbeit durch Veröffentlichungen transparent
• Durch die alltägliche Präsenz in der Öffentlichkeit werden wir als Teil der Gemeinde wahrgenommen
• Wir arbeiten gemeinsam an der Qualitätsentwicklung und stellen uns mit unserem Einrichtungsprofil in der Konzeption dar
• Wir kooperieren mit der Grundschule, Förderschulen, weiterführenden Schulen, Fachschulen, und Vereinen und beteiligen uns an öffentlichen Veranstaltungen.
• Zum Wohl des Kindes und zur Unterstützung der Familien arbeiten wir mit Beratungsstellen, Förderstellen und therapeutischen Einrichtungen zusammen

Unsere Pädagogische Zielsetzung findet sich in all unseren Angeboten, die wir den Kindern in der Kindertagesstätte machen. Die Bereiche sind vielfältig und tangieren folgende Gebiete:

- Musisch-ästhetischer Bereich
(Malen, Basteln, Schneiden, Werken, Singen, Musizieren, Spielen, Rollenspiel, religiöse Erziehung, Feste und Feiern, ...)

- Bewegungserziehung
(Turnen, Rhythmik, Tanz, psychomotorische Förderung, Körpererfahrung, Spaziergänge, ...)

- Natur- und Sachbegegnung
(Beobachten, Experimentieren, Ausflüge, Materialerfahrungen, jahreszeitlicher Ablauf, Sachbilderbücher, ...)

- Gesundheit und Körperpflege
(Körpererfahrung, Körperhygiene durch Händewaschen, Zähneputzen, Toilettengang, Nase putzen, gesundes gemeinsames Frühstücken, ...)

- Umwelterziehung
(Wahrnehmungsförderung durch Kim-Spiele, Sozialerfahrungen, Materialerfahrungen, Spaziergänge, Waldtage, ...)

- Medienerziehung
(Sinnvoller Umgang und Einsatz mit verschiedenen Medien)

- Religionserziehung
(Sensibilisierung zur Nächstenliebe, ethische und christliche Grundhaltung, Kennenlernen der christlichen Botschaft und anderer Religionen, Gestaltung von Gottesdiensten, ... )

Turnen und Bewegung

Bewegung ist ein kindliches Grundbedürfnis. Sie hilft den Kindern, körperliche Schwächen auszugleichen, fehlende Entwicklungsbausteine nachzuholen und Neues in allen Lebensbereichen zu lernen. Bewegung baut Frust ab und schafft Konzentration, Strukturen und Regeln werden erlernt, Selbstbewusstsein und Lebensfreude aufgebaut. Es gibt keinerlei Lernen ohne Bewegung. Jegliches Lernen benötigt den Körper mit all seinen Sinnen, seinem Wahrnehmungssystem und seiner Fähigkeit, reflexartig oder reflektiert Neugier und Wissen in Aktivität umzusetzen.
Wir schaffen in unseren Turnstunden, im Freispiel und durch unser Außengelände die Rahmenbedingung, in denen sich die Kinder ganzheitlich, d.h. im kognitiven, emotionalen und gesundheitlichen Bereich entwickeln können.
Unser primäres Ziel der Bewegungserziehung/Psychomotorik ist die harmonische, individuell – ganzheitliche Entwicklung des Kindes und damit die Entfaltung seiner Persönlichkeit. Kinder erobern sich ihre Welt über Bewegung und Wahrnehmung und entwickeln dabei ihre Persönlichkeit.
Die Bewegung ist der „Motor“ der kindlichen Entwicklung; dadurch sind Kinder in der Lage, ihre Umwelt zu verstehen und zu verändern.
Aus diesem Grund steht die Turnhalle jeder Gruppe einen ganzen Tag zu Verfügung:

Montag:
Gruppe Zwerge
Dienstag:
Gruppe Auto
Mittwoch:
Gruppe Eisenbahn
Donnerstag:
Gruppe Flugzeug

Jedes Kind hat seinen eigenen Turnbeutel. Bitte achten sie darauf, dass T-Shirt, Turnhose und -Schuhe immer im Turnbeutel sind. Kennzeichnen Sie die Kleidung Ihres Kindes.

Ernährung

Die Gesundheit steht bei der ganzheitlichen Entwicklung des Kindes an oberster Stelle und soll in jeder möglichen Form gefördert werden. Unsere Gesundheit ist unser wichtigstes Gut und auch für unsere Kinder möchten wir nur das Beste!
Eine sehr wichtige Rolle spielt dabei das Essen. Am Esstisch im Gruppenraum soll eine freundliche, ruhige Atmosphäre herrschen. Das gemeinsame Zusammensitzen erhöht die Lust am Essen und jedes Kind entscheidet dabei selbst, wann und wie lange es essen möchte. Bitte achten Sie darauf, dass das Frühstück Ihres Kindes abwechslungsreich und vielfältig ist. Kaffeestückchen, Marmelade-und Schokocremebrot, sowie Schoko-und Müsliriegel sollten in reduzierter Form, also nicht täglich dem Kind mit in die Kita gegeben werden. Süßigkeiten bitten wir zu vermeiden. Es ist uns ein Anliegen, Mütter, die auf eine gesunde Ernährung achten, in ihrem Bestreben zu unterstützen.
Wir wollen Sie nicht bevormunden und geben dies als Empfehlung an Sie weiter.

Frischküche

Seit Januar haben wir nach langem Warten endlich "Frischküchen-Essen" für Ihre Kinder. Wir dürfen Frau Christine Thomas begrüßen, die mit viel Liebe und Hingabe für Ihre Kinder kochen wird. Geben Sie uns und Frau Thomas ein bisschen Einarbeitungszeit. Unterstützen Sie uns mit Ihren Anregungen, aber auch Ihren Kritiken. Hat sich alles erst einmal eingespielt, werden die Kinder an den Essensplänen teilhaben können und schon nach der ersten Woche können wir sagen: "Guten Appetit".

Sauberkeitserziehung

Auch die Hygieneerziehung spielt in der Kita eine sehr wichtige Rolle. Das Kind lernt, sich vor und nach bestimmten Tätigkeiten die Hände zu waschen. Die richtige Benutzung der Toilette gehört ebenfalls dazu. Für unsere Kleinsten und alle, die noch eine Windel brauchen, haben wir in unserer Kindertagesstätte einen Wickelbereich. Ersatzkleidung zum Umziehen ist ebenfalls vorhanden. Einwegwindeln, Pflegetücher, -Creme, Puder und Laken geben Sie Ihrem Kind bei Bedarf mit in die Einrichtung. Ist Ihr Kind noch nicht sauber, wird es von uns gewickelt und ermuntert, auch die Toilette zu benutzen. Die eigentliche Sauberkeitserziehung findet jedoch bei Ihnen zu Hause statt. Wir unterstützen Sie und Ihr Kind, indem wir es fragen, ob es zur Toilette muss und es begleiten. Klappt es – gut! Wenn nicht – auch nicht schlimm!
Wenn Ihr Kind zu Hause schon sauber ist, bei uns jedoch 1-2mal in der Woche einnässt oder einkotet, kann es sein, dass wir aus hygienischen Gründen und zeitlichen Aspekten auf das Anziehen einer Einwegwindel bestehen.
In der Kindertagesstätte dauert das Sauberwerden vielleicht etwas länger, da dass Kind durch viele äußere Einflüsse abgelenkt ist. (große Gruppe, neue Spielssachen, neues Umfeld) Doch seien Sie nicht ungeduldig, es hat schon bei jedem Kind geklappt.

 

Themenarbeit

In einem überschaubaren zeitlichen Rahmen beschäftigen wir uns intensiv mit bestimmten Themenbereichen, welche den spontanen Bedürfnissen der Kinder entspringen oder auf dem Zyklus der Jahreszeiten beruhen.
Die Umsetzung richtet sich nach dem Interesse der Kinder am Thema. Wir geben keine festgelegte Reihenfolge vor und halten uns nicht starr an einen Plan. Wir halten jedoch alle Angebote bereit, um sie situationsorientiert anzubieten. Während einer Beschäftigung regen wir die Kinder durch vielfältige Materialen und eine ganzheitliche Didaktik zu weiteren Aktivitäten an. So helfen wir dem Kind, sich mit seiner Umwelt auseinander zu setzen. Durch diese ganzheitliche Förderung unterstützen wir Den Aufbau von Selbstvertrauen und Freude an Eigenbestimmung.

Ganzheitliche Förderung

Kinder sind soziale Persönlichkeiten und werden als solche ernst genommen.
Wir ermöglichen deshalb den Kindern, die eigene Individualität zu entwickeln. Kinder sollen ihre eigenen Gefühle und Bedürfnisse wahrnehmen und äußern.

Dazu geben wir ihnen Hilfestellung:

- Das Kind lernt für sich selbst einzustehen.

- Das Kind lernt eigene Schwächen und Stärken zu erkennen und zu akzeptieren.

- Das Kind lernt sich in andere hineinzuversetzen.

- Es lernt Freundschaften zu knüpfen.

- Es lernt Regeln zu hinterfragen und auszuhandeln.

- Es lernt Grenzen einzuhalten und zu akzeptieren.

- Das Kind lernt persönliche, soziale und kulturelle Unterschiede wahrzunehmen und damit akzeptierend umzugehen.

- Es lernt erste Verantwortung für sich selbst und für andere zu übernehmen.

- Die Fähigkeit, sich in sozialen Bezügen zu verständigen wird eingeübt.

- Es lernt selbständig Konflikte zu lösen.

- Demokratie wird im Sinne eines wechselseitigen Austauschs von Meinungen erfahren und gelehrt.

- Äußere Umgangsformen werden erlernt und gepflegt, um die Wertschätzung von Personen auszudrücken. Das Kind lernt zu grüßen, Blickkontakt zu halten, Höflichkeit, Bitten, Danken usw.

 

Das Ziel unserer ganzheitlichen Erziehung ist vor allem, das Selbstbewusstsein der Kinder und die Wertschätzung Anderer zu stärken. Durch die Chance, im Alltag der Kindertagesstätte eigenständig und selbstverantwortlich zu agieren, erwerben Kinder die für ein verantwortliches Zusammenleben notwendige Handlungskompetenz. Kinder erlernen so die Grundlage demokratischen Handelns.

Methodische Arbeitsschritte planen wir unter dem Gesichtspunkt der Ganzheitlichkeit von Körper, Seele und Geist. Dieses Prinzip möchten wir am Beispiel des Apfels verdeutlichen.

Einen Apfel kann man mit allen Sinnen erfahren:

- Man kann den Apfel riechen, schmecken, fühlen ...
- Man kann den Apfel durch Lieder dem Kind nahe bringen
- Man kann sich bewegen wie ein Apfelbaum, wachsen wie ein Apfel, fallen wie ein Apfel usw.
- Man kann einen Apfeltanz gestalten
- Man kann den jahreszeitlichen Ablauf durch das heranreifen eines Apfels dem Kind vermitteln
- Man kann einen Apfel basteln, mit Hexentreppe als Wurm
- Man kann Bilderbücher zum Thema lesen und betrachten
- Man erzählt Geschichten rund um den Apfel, zum Beispiel „das Apfelmäuschen“
- Man kann auf sehr kreative Weise den Apfel erarbeiten, zum Beispiel mit Papier, Knete, Wasserfarbe, usw.
- Man kann im gemeinsamen Kreis zum Thema Apfel etwas erarbeiten
- Man kann selbst die Äpfel ernten und daraus etwas herstellen – wie Saft, Apfelkompott, Apfelkuchen usw.
- Man kann Apfelringe trocknen und zum Abschluss ein Apfelblütenfest feiern.

Teamarbeit

Die regelmäßige Zusammenarbeit des Erzieherteams wirkt sich in jeder Beziehung positiv auf unsere gesamte Arbeit aus. Sie bringt zeitliche Vorteile und fördert die Arbeit im Erziehungsprozess. Die Atmosphäre der Kindertagesstätte ist davon abhängig, wie sich die sozialen Kontakte zwischen den Mitarbeitern gestalten. Gute kollegiale Beziehungen stützen dabei den Einzelnen in seiner Arbeit. Uns ist es besonders wichtig, dass jedes Teammitglied seine persönlichen Fähigkeiten und Begabungen einbringt, damit wir uns gegenseitig ergänzen. Nur wenn alle Erziehungskräfte über die Ziele und Methoden der pädagogischen Arbeit in den einzelnen Gruppen informiert sind, können sie sich in der täglichen Arbeit und nach außen dafür einsetzen.
Dazu treffen wir uns immer Montags außerhalb der Regelöffnungszeit:

In den ungeraden Wochen zu zweistündigen Teamsitzungen und
in den geraden Wochen zu einstündigen Teamsitzungen.

Inhalte einer Teamsitzung sind:

- Planung der pädagogischen Arbeit
- Projektbesprechung/Zielsetzung
- Gestaltung und Planung von Festen
- Austausch über besondere Ereignisse in den Gruppen
- Fallbesprechungen
- Diskussion von Einzel- und Grundsatzfragen
- Organisatorische Arbeitsgänge (Materialbeschaffung/Lehrgänge/Termine/ Gruppenbesetzung...)
- Ferien- und Schließtage – Planung
- Elternarbeit
- Austausch über Fortbildungsveranstaltungen und deren Ergebnisse
- Zusammenarbeit Elternausschuss und Träger
- Reflexion der pädagogischen Arbeit
- Planung Öffentlichkeitsarbeit
- Allgemeiner Informationsaustausch

Zusätzlich zumGroßteam“ finden wöchentlich als Vor- und Nachbereitungszeiten im Dienstplan festgelegte „Kleinteams“ statt. Dieses Kleinteam ist für die Erzieher der jeweiligen Gruppen bestimmt. Die Inhalte der Kleinteamsitzung sind:

- Planung und Aktivitäten der Gruppe
- Planung von gruppeninternen Festen
- Zielsetzung
- Vorbereitung der Elterngespräche
- Organisation der Gruppe
- Ordnung der Gruppe
- Führung der Gruppe
- Beobachtung und Dokumentation
- Fallbesprechungen

Fortbildung

Jeder Mitarbeiter hat die Möglichkeit, einmal im Jahr für 5 Tage an einer Fortbildungsveranstaltung teilzunehmen. Dies wird von unserem Träger unterstützt und ist eine wichtige Maßnahme, um den hohen Anforderungen an die Erziehungsarbeit gerecht zu werden.

 

Elternarbeit in unserer Kindertagesstätte

Sobald ein Kind zum Kindergartenkind wird, tritt es einen ersten Schritt aus seiner gewohnten Lebens- und Erlebniswelt hinaus in einen ihm unbekannten Bereich, den es zu erforschen gilt. Hier entdeckt das Kind Dinge, die es vorher noch nie sah, trifft eine Vielzahl von Personen die ihm unbekannt sind. Es muss sich mit anderen Kindern auseinandersetzen, muss zurückstecken, muss sich durchsetzen, erlebt viel Schönes, muss aber auch mit traurigen Erlebnissen fertig werden.

Jedes Kind bringt seine eigenen Erfahrungen mit, hat eigene Verhaltensweisen entwickelt, hat Stärken und Schwächen. Dies alles bildet die Grundlage für eine sinnvolle Elternarbeit. Für uns ist Elternarbeit ein positives Miteinander zwischen Elternhaus und Kindertagesstätte. Auf die Entwicklung des Kindes wirkt sich das vertrauensvolle Verhältnis zwischen Elternhaus und Kita positiv aus und ist von großer Bedeutung. Die Erziehung des Kindes liegt in der Familie. Die Kindertagesstätte soll den Lebens- und Erfahrungsraum des Kindes erweitern und ergänzen.

Diese Tatsache setzt eine respektvolle und engagierte Zusammenarbeit von Erzieher und Eltern voraus. Hier gilt es, einen engen Kontakt und Informationsaustausch zu pflegen. Realisiert wird dies in:

- Beratungs- und Informationsgesprächen
- Tür- und Angelgesprächen beim Bringen und Abholen
- Festgelegte Elterngespräche
- Elternabend
- Gruppenfeste/ Gruppenelternabend
- Schriftliche Informationen – Elternbriefe, Kita-Zeitung, News...
- Elternstammtische
- Sonstige Aktivitäten wie Feste, Gottesdienste, Arbeitseinsätze...
- Projekte – zum Beispiel Vorlesepate
- Hospitieren in der Gruppe
- Mitarbeit im Elternausschuss

 

Elternausschuss

Der Elternausschuss wird bis spätestens Ende Oktober eines jeden Jahres gewählt. Er besteht in der Regel aus zwei Elternvertretern für jede Gruppe, die im Gruppenelternabend festgelegt werden sollten.

Der Elternausschuss bildet die Brücke zwischen Gesamtelternschaft, Kindertagesstätte und Träger. Er ist eine wichtige Säule bei der Gestaltung und Ausrichtung diverser Feste, deren Erlös der Kindertagesstätte zugute kommt. Doch der Elternausschuss braucht die Unterstützung aller Eltern, und sollte nicht als „arbeitende Front“ gewählt werden.

Der Elternausschuss hat die Aufgabe, die Erziehungsarbeit in der Kita zu unterstützen und die Zusammenarbeit zwischen Kita und Eltern und sonstigen Erziehungsberechtigten zu fördern. Er berät den Träger und die Leitung in allen wesentlichen Fragen der Arbeit und kann Anregungen zur Gestaltung und Organisation der Kita geben. Träger und Leitung haben den Elternausschuss vor allen wichtigen Entscheidungen zu hören.