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Auch die Projektarbeit gehört neben dem Freien Spiel als wichtiger Bestandteil
zur Ganzheitlichen Förderung. In unseren Projekten wie Vorschulerziehung,
Zahlenland, Würzburger Sprachprogramm und Kleingruppenprojekt werden
gezielt Fähigkeiten gefördert und Fertigkeiten vertieft. Werte und Normen
sowie die Regeln für ein friedliches Miteinander werden hier in kleinen
Gruppen spielerisch in den Alltag eingebaut.

Wir sollten jedoch nicht vergessen, dass im Rahmen unserer Projektarbeit
die ganzheitliche Erziehung als Grundprinzip immer Vorrang haben wird.
Projekte sind eine gute Einrichtung, um den Kindern in den verschiedenen
Altersklassen oder Interessensgruppen eine Art Intensivkurs zu ermöglichen.
Es werden dadurch aber verstärkt die Gruppenprozesse und die Freispielzeit
der Kinder in nicht immer positiver Art und Weise gestört. Wir setzen
deshalb keine Prioritäten, eine Förderstätte für einzelne Fähigkeiten
des Kindes zu werden, schon gar nicht soll dies unser Profil ausmachen.
Wir wollen den Kindern bestimmte Projekte anbieten, doch gelernt wird
auch im täglichen Ablauch und vor allem dort, wo die Interessen des Kindes
liegen und es Freude zeigt.
So wird in unseren Bewegungsstunden
auch gerechnet, gesprochen, ...
Im Zahlenland gesungen und auch mal geturnt, ein Lied über Zahlen gesungen,
usw.
Ebenso müssen unsere Kinder im Tagesablauf
lernen: Gibt es genügend Plätze am Esstisch? Wie viel mal noch schlafen
bis zum Geburtstag? Wieviele Beine hat die Spinne? und vieles mehr....
Es gibt also viele Möglichkeiten, ein Kind zu fördern – es kommt nur
darauf an, sie zu sehen und zu nutzen!
Faustina Einsteins on Tour

Besuch im Kuhstall von Anneliese und Franz Reis
Zur Zeit bieten wir die AG „Faustina Einsteins on Tour” an. Die Erzieher der Vorschulkinder nutzen einen Teil des Vorschulprogramms, um mit den Vorschulkindern unseren Wohnort Rheinzabern zu erkunden.
Die Termine werden am Aushang der „Einsteins“ und mit Handzettel bekannt gegeben.
Waldprojekttag „Fantasie-Werkstatt Wald“
nach den Sommerferien immer freitags, für alle Kinder von 4-6 Jahren
Im Wald können Kinder nach Herzenslust laufen, klettern, spielen, balancieren, toben und aus Naturmaterial Schönes basteln.

- Bewegte Kinder sind schlaue Kinder –
Mit Neugier und Offenheit sammeln sie eine Fülle sinnlicher Erfahrungen.
Sie ertasten die Baumrinde, das Moos, entdecken Früchte, Pilze, Tannenzapfen, verschiedene Bäume, Insekten, Vögel und Tiere.
Beim Laufen spüren sie den weichen Waldboden unter ihren Füßen und schnuppern den modrigen, feuchten Geruch des Waldes.
Die vier Jahreszeiten laden zu einer spannenden Abenteuerreise ein.
Wir erleben bewusst nicht nur durch Bücher;
− den Frühling, (die Knospen öffnen sich, es wird wieder wärmer, die Tiere kommen aus ihrem Versteck...)
− den Sommer, (das schützende Blätterdach, welches uns vor Regen schützt, es reifen viele Früchte...),
− den Herbst, (wir beobachten, wie die Blätter fallen und laufen durch Regenpfützen...),
− den Winter, (wir spüren die Ruhe in der Natur, können auf den schneebedeckten Hügeln und Bergen Schlitten fahren, wir erleben die Kälte, entdecken Eiszapfen und wärmen uns am leckeren warmen Tee, den uns die Mamas kochen...)
Bei all diesen Aktivitäten kann die Fantasie der Kinder sich frei entfalten und schafft so die Voraussetzung zum eigenständigen Lernen.
Wir lassen uns verzaubern von mächtigen Baumriesen, einmaligen Fundstücken und geheimnisvollen Spuren und Höhlen der Waldbewohner.
Tief im Zauberwald begegnen uns auch märchenhafte Gestalten... Hexen, Zauberer, Zwerge und Drachen werden unsere Spielgefährten.
Gemeinsam durchstreifen wir die geheimnisvolle Welt der Märchen...

Wenn Sie Ihr Kind an diesem Projekt teilnehmen lassen wollen, dann füllen Sie die Anmeldung aus und geben ihn bei Ihren Gruppenerzieherinnen oder im Büro ab.
Das Projekt ist verbindlich für 5 Monate.
Die Kinder müssen eigenverantwortlich um 9.00 Uhr in den Wald gebracht werden und um spätestens 12.00 Uhr von dort auch wieder abgeholt werden. Für GZ-Kinder ist das Essen in der Kita weiterhin möglich, wenn sie Ihr Kind nach dem Projekt selbst zur Tagesstätte zurück bringen können. Bitte haben Sie Verständnis für diese Handhabung.
Das 1. Waldprojekt startet am Freitag, 12.08.2011 und endet am 23.12.2011.
Das 2. Waldprojekt beginnt dann nach Fasching am 24.02.2012 und endet mit den Sommerferien.
Sie können nach jeder Projekteinheit Ihr Kind vom Projekt abmelden.
Erfolgt keine Abmeldung, nimmt Ihr Kind automatisch auch beim 2. Halbjahr am Waldprojekt teil.
Kinder, die noch ihr „großes Geschäft“ in die Höschenwindel machen, können am Waldprojekt leider noch nicht teilnehmen.
Bitte haben Sie dafür Verständnis!
Bei einer Teilnehmerzahl unter 12 Kindern findet kein Waldprojekt statt.
Wir wünschen unseren Kindern kreative, lebendige und unvergessliche Erlebnisse im Wald!
Vorschulerziehung
Das letzte Jahr, das ein Kind im Kindergarten verbringt, macht es zum
Vorschulkind. Das Kind ist zu diesem Zeitpunkt ca. 5-6 Jahre alt.
Einmal in der Woche haben die Vorschulkinder der Gruppe Vorschulerziehung.
Hierbei erfahren sie durch neue und zusätzliche Angebote eine verstärkte
Förderung im Hinblick auf die Aufgaben und Anforderungen, die der Schuleintritt
mit sich bringt.
Das Lernen bei der Vorschulerziehung geschieht natürlich ganzheitlich
und spricht so das Kind in seinen körperlichen, geistigen, emotionalen
und sozialen Bedürfnissen an und fördert dieses. Je nach den individuellen
Voraussetzungen wird so neues Wissen erlernt, vorhandenes Wissen gefördert
und vertieft. Neben der Kommunikation, die in diesen Gruppen wichtiger
Bestandteil ist, äußert sich ein respektvoller Umgang miteinander. Hier
lernen die Kinder sich gegenseitig mit ihren Stärken und Schwächen zu
respektieren. Dazu gehören auch Mut, Gerechtigkeit, Ehrlichkeit und Toleranz.
Zahlenland
Das Zahlenland ist ein Lehrgang zur mathematischen Früherziehung für
Kinder ab dem vierten Lebensjahr, entwickelt und erprobt von Prof. Preiß.
Ziel ist es, die abstrakte mathematische Welt der Zahlen kindgemäß als
„Zahlenland“ zu gestalten, in dem man sich mit den Eigenschaften einer
jeden Zahl vertraut machen kann. Spielerisch lernen die Kinder die Zahlen
1-10 und später, in einem zweiten Schritt, den Zahlenraum 10-20 kennen.
Die Vorgehensweise ist kindgerecht und ganzheitlich. Mit Hilfe von vielfältigen
Übungen werden die Ziffern in ihrer Gestalt und Aufeinanderfolge wahrgenommen
und im Gedächtnis in der richtigen Abfolge und Nachbarschaft abgespeichert,
jeder Zahl eine Ziffer zugeordnet. Durch Sprache, Bewegung und Handlung
werden die Zahlen dabei aktiv erlebt, „Schritt für Schritt“ erfahrbar
gemacht und mit der Lebenswelt des Kindes verbunden.
Es wird mit diesem Lehrgang nicht versucht, den Mathematikunterricht
der Grundschule in den Kindergarten vorzuverlegen, die Möglichkeiten,
die das Zahlenland bietet stützen sich vielmehr auf den kindlichen Entdeckungsdrang
und die natürliche Neugier eines Kindergartenkindes.
Würzburger Trainingsprogramm (Sprachtraining)
Das Würzburger Sprachprogramm wird in den letzten 20 Wochen vor Schuleintritt
begonnen. Gerade in der Zeit kurz vor der Einschulung, sind die Kinder
sehr motiviert und aufnahmefähig. Das von der Universität Würzburg entwickelte
Trainingsprogramm fördert das Sprachgefühl der Kinder und beugt Schwierigkeiten
beim Lesen- und Schreibenlernen in der Schule vor. Durch tägliche Übungseinheiten
lernen die Kinder, den Klang von Lauten, Silben und Wörtern zu achten.
Dabei spielen Laute und Reime eine wichtige Rolle. Auch hören und lauschen
gehören zu dem täglichen Training dazu. Die Kinder sollen lernen zuzuhören,
Sätze in Wörter und Wörter in Silben zerlegen und somit einen Einblick
in die Lautstruktur der gesprochenen Sprache bekommen. Die Sprachspiele
dieses Trainingsprogramms haben zum Ziel, das phonologische Bewusstsein
in der Einschulungsphase anzuregen. Bei diesem Programm sollen die Kinder
nicht lesen und schreiben lernen, sondern es soll ihnen nur die Verknüpfung
zwischen Buchstabenlaut und dem dazugehörigen Buchstabenbild explizit
verdeutlicht werden. Das Programm ist zudem sehr spielerisch gestaltet
und will den Kindern nicht nur Einblick in die Welt der Laute, sondern
auch Freude im Umgang mit der Sprache vermitteln.
Kleingruppenarbeit
Neben unserer Arbeit in der Gesamtgruppe spielt die Kleingruppenarbeit
für uns eine große Rolle. Alter, Interesse und Entwicklungsstand der
Kinder sind ausschlaggebend für die Zusammensetzung dieser Kleingruppen.
Diese gruppenübergreifende Form der pädagogischen Arbeit spricht Kinder
im Alter von 2,5 bis ca. 4 Jahren an und findet einmal wöchentlich statt.
Außerhalb der eigenen Gruppenräume erhält das Kind die Möglichkeit, sich
in einer kleinen Kindergruppe zu treffen. Dort findet gemeinsames Spielen,
Basteln, Singen oder eine gezielte angeleitete Beschäftigung statt. Auch
kleinere Projekte, die sich über einen längeren Zeitraum erstrecken,
kann das Kind dort mitgestalten.
Der Vorteil dieser Arbeitsform liegt in der geringen Anzahl der Kinder
(max.7). Das einzelne Kind kann sich besser entfalten und hat einen direkten
und sofortigen Bezug zur Erzieherin. Diese intensive Zuwendung von beiden
Seiten regt die Lernprozesse positiv an. Die Angst, etwas nicht zu können,
wird stark gemindert und dadurch das Selbstwertgefühl erheblich gestärkt.
Eine Einheit dauert jeweils etwa 20-30 Minuten, die Zusammensetzung der
Gruppe kann variieren.
Englischkurs
Unsere Kita bietet die Möglichkeit, Englisch bei einer "Muttersprachlerin" zu lernen.
Michelle Dotterweich kommt zu uns in die Einrichtung und bietet für 15,00€ einen sehr ansprechenden und wirkungsvollen Englischkurs für die Kinder in unserer Tagesstätte an.

Zusammenarbeit mit anderen Institutionen
Kooperation zwischen Grundschule und Kindertagesstätte
Der Erziehungsauftrag des Kindergartens betrifft vorwiegend die allgemeine
Persönlichkeitsentwicklung des Kindes. Er ist nicht auf Vermittlung vorgegebener
verbindlicher Kenntnisse und Fertigkeiten ausgerichtet. Die pädagogische
Arbeit des Kindergartens ist offen, sie soll den Kindern großen Spielraum
zur Eigeninitiative lassen und ihnen ein Erprobungsfeld anbieten, um
den zukünftigen Lebensabschnitt Schule selbstbewusst und selbständig
zu bewältigen. Damit die Kinder mit Freude und Spaß in die Schule kommen,
stehen wir von Anfang an in engem Kontakt mit der Grundschule. Beide
Institutionen stimmen sich über die jeweiligen Bildungskonzepte im Hinblick
auf den reibungslosen Übergang von der Kindertagesstätte in die Grundschule
ab.
Die konkrete Zusammenarbeit zwischen Kita Faustina und GS Rheinzabern
stellt sich in folgender Form dar:
- Pädagogischer Erfahrungsaustausch
- Gemeinsamer 1. Elternabend
- Besuch der 2./3. Klasse zum Vorlesen in der Kita
- Besuch der Vorschulkinder in der GS
- Planungsgespräche Klassenzusammensetzung
- Planungsinhalte des 1. Schultages/Einschulungsfeier
Weitere Institutionen
Träger, Ortsgemeinde, Verbandsgemeinde, Kirche
- Beratungsstellen (Jugendamt, Jugendhilfe, Erziehungsberatungsstelle
Kreisverwaltung, Gesundheitsamt, Gemeindeunfallverband, ...)
- Therapeuten (Ergotherapie, Logopäde, Krankengymnastik, Frühförderzentrum,
Ärzte, ...)
- Fachschulen ( um die Ausbildung neuer Erzieher zu gewährleisten...)
- Kindertagesstätten ( Fachspezifischer Austausch)
- Polizei, DRK, Förster, Geschäftswelt, Vereine, ...
- Presse, Bibliothek
- Seniorenheime / -Veranstaltungen
Öffentlichkeitsarbeit
– Wir gehen hinaus – wir lassen herein –
Die Kindertagesstätte ist Teil des Gemeinwesens und deshalb pflegen
wir vielfältige Kontakte zu unserer Umwelt. Dadurch wird das Lernfeld
der Kinder auf das Gemeindewesen ausgedehnt und der Erfahrungsraum erweitert.
Es ist uns ein Anliegen, mit den Bürgern von Rheinzabern und verschiedenen
Einrichtungen und Vereinen in gutem und engen Kontakt zu stehen und zusammenzuarbeiten.
- Kindergartenfeste
- Örtliche Feste – Heimatfest, Kerwe, ...
- Vereinsinterne Feste – Fasching, singen bei Veranstaltungen von Senioren
- Gottesdienste – ausrichten, mitgestalten
- Presse / Amtsblatt / Infobriefe / Berichte
- Exkursionen – bei Feuerwehr, Bäcker, Metzger, DRK,
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