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Förderverein Faustina e.V.

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Tagesablauf

Aufsichtspflicht

Unsere Aufsichtspflicht beginnt mit der Begrüßung ihres Kindes durch die zuständige Erzieherin in der Gruppe. Sie erstreckt sich auf die Zeit des Aufenthaltes der Kinder in der Einrichtung, einschließlich Waldtag, Spaziergänge, Besuche von Veranstaltungen u.ä. und endet mit der Übergabe des Kindes an eine abholberechtigte Person. Begrüßung und Verabschiedung haben bei uns einen hohen Stellenwert.
Änderungen bei der Abholsituation teilen sie uns bitte schriftlich oder telefonisch mit.

Krankheit

Bei Krankheit bitten wir um Rückmeldung. Bitte beachten Sie die Richtlinien der Satzung. Ein krankes Kind ist den Anforderungen eines Kita-Tages nicht gewachsen. Bei übertragbaren Krankheiten müssen wir sofort informiert werden, um die anderen Eltern durch einen Aushang zu benachrichtigen. Bitte beachten sie auch hier die Satzung.

Ganztagesbetreuung

Wir als Kindertagesstätte stellen zur Zeit 48 Ganztagsplätze zu Verfügung. Die GZ-Kinder werden von je einer Erzieherin in ihren Gruppen beim Essen begleitet. Für die Zwergengruppe stehen 2 Erzieher zur Verfügung und wenn möglich ein Praktikant. Nach dem gemeinsamen Toilettengang und Händewaschen werden die GZ-Kinder durch die jeweiligen Erzieherin bis um 13.30 Uhr in Ihren Gruppen entsprechend beschäftigt. Auch die Betreuung über die Mittagszeit verläuft nach unseren Zielen und pädagogischen Richtlinien. So lernen die Kinder gemeinsam den Essplatz herzurichten und den Tisch zu decken. Nach gemeinsamem Tischgebet bedienen sich die Kinder selbständig am Buffet. So bestimmt das Kind selbst, was und wie viel es Essen möchte.

Dabei spielen die individuellen Vorlieben eine wichtige Rolle. Die Kinder werden nicht zur Essensaufnahme gezwungen, sondern behutsam an die Vielfalt der Speisen herangeführt. Auch zum Trinken wird die Erzieherin die Kinder motivieren. Nach dem Essen wird gemeinsam abgeräumt, der Mund wird ausgespült. Dann wird die Ruhephase eingeleitet und durch ein vielfältiges Programm (Vorlesen, Massage, Klanggeschichten, Sinnesinsel, Snoezeln ...) zum spielerischen und selbstbestimmten Entspannen oder auch zum Schlafen, wird Zeit und Raum geboten.

Bringzeit

Die Eltern bringen das Kind in seine Gruppe (ein kurzer Austausch ist möglich). Wichtig ist hierbei die Begrüßung der Erzieherin und die persönliche Verabschiedung von dem Kind.

Freispiel

Als Freispiel bezeichnet man die Zeitspanne am Vor- und Nachmittag, in der das Kind die Entscheidung treffen darf, mit wem, womit, wie lange und wo es spielen möchte. Das Kind beobachtet, knüpft nach und nach Kontakte und entwickelt Freundschaften zu anderen Kindern und der Erzieherin.

Wir Erzieher können ihre Rolle, ihre Position und ihr Verhalten in der Gruppe erkennen. Dies ist besonders wichtig bei Kindern, die sehr ruhig und zurückhaltend sind. Damit diese nicht vernachlässigt oder gar ausgeschlossen werden, sind solche Beobachtungen und deren Dokumentation unerlässlich.

Gelenktes Spiel

Parallel zum Freispiel bieten wir verschiedene Aktivitäten aus dem jeweiligen Gruppenplan oder den sich ergebenden Anlässen an. Die Aktivitäten, die während des Freispiels angeboten werden, geben uns einen Überblick über den momentanen Entwicklungsstand des Kindes und lassen uns Fertigkeiten und Fähigkeiten der Kinder erkennen.

Gezielte Angebote ermöglichen den Kindern, eigene individuelle Begabungen und Neigungen kennen zu lernen und diese zu verfolgen. Bestehenden Defiziten kann man mit passenden Angeboten begegnen.

Lernen durch Erleben und Begreifen

Im Spielen übt Ihr Kind Fähigkeiten ein, die es für das Leben braucht. Ein Kind lernt im Spiel! Am Besten bereitet sich ein Kind auf unsere Gesellschaft vor, indem es ohne Leistungsdruck und spielerisch mit der Welt konfrontiert wird. Ein Kind wendet sich nur den Dingen zu, für die es sich persönlich interessiert und die damit für das Kind von Bedeutung sind. Deshalb ist es uns besonders wichtig, die Kinder zu beobachten und ihre Interessen zu erkunden, um dann situationsorientiert arbeiten zu können. Auch die Lebenssituation der Kinder und die Fähigkeiten, die für die Bewältigung der Zukunft wichtig sind, beziehen wir in unsere Überlegungen mit ein. Damit auf die individuellen Bildungsprozesse der Kinder eingegangen werden kann, d.h. damit unsere Kinder unterstützt, gefördert und gefordert werden können, müssen wir wissen, mit welchen Themen sich ein Kind beschäftigt und wie es mit diesem Thema umgeht. Gezielte Beobachtungsfragen helfen, die Entwicklung von Kindern deutlicher nachzuvollziehen.

Routinen im Tagesablauf

Aufräumen:
Die Kinder lernen, nach einer Beschäftigung ihr Spielmaterial wieder aufzuräumen. Dabei werden sie von den älteren Kindern oder den Erzieherinnen unterstützt.

Körperpflege:
Der Gang zur Toilette wird geübt, Windeln werden gewechselt, Hände gewaschen.
Dabei ist uns folgendes wichtig:

- Körperteile und Kleidungsstücke werden benannt. Das fördert das Körperbewusstsein.
- Ein reger Sprachaustausch findet statt. Das ist Sprachförderung nebenbei.
- Das eigene An- und Ausziehen wird erlernt. So erwirbt Ihr Kind mehr Selbständigkeit.
- Die Sauberkeitserziehung findet nicht nebenbei statt, sondern ist ein wichtiger Aspekt unserer täglichen Arbeit.

Frühstück:
Beim Frühstücken ist uns die flexible Handhabung sehr wichtig. Die Kinder bestimmen selbst, wann sie Hunger haben, wie viel sie essen und wie lange sie essen. Die Erzieherinnen werden aber immer wieder an das Frühstück erinnern.

Ruhephase:
Benötigen die Kinder eine Ruhephase können sie sich zurückziehen. Dafür stehen den Kindern der Nebenraum, Leseecke, Büro und Flur zu Verfügung. Die Kinder können dort:

- Musik hören
- Vorlesegeschichten zuhören
- Entspannen oder auch schlafen
- Auch einmal nichts tun

Gemeinsames Beschäftigungsangebot / Morgenkreis

Gemeinsam für unsere Kinder gestalten wir verschiedene Angebote: Kreisspiele, Bewegungsspiele, Turnen, Musik, Kreatives Werken, Themenbesprechung, Bilderbuchbesprechung, Vorlesen, Feste und Feiern sind auf die Bedürfnisse und die Altersstufe der Kinder abgestimmt.
Deshalb dürfen unsere Kleinsten dann schon einmal mit einer Erzieherin im Flur Bobby-Car fahren, wenn das Bilderbuch zu schwer und zu anstrengend für sie ist, die Großen gehen schon mal in den Garten, wenn das Fingerspiel zu einfach und bestens bekannt ist.

Abholzeit

Die Abholzeit gestaltet sich individuell nach den Bedürfnissen des Kindes. Wichtig ist dabei, welche Absprache Sie mit Ihrem Kind getroffen haben. (Ich hole dich heute ganz früh ab!) Das Abholen findet in der Gruppe oder im Garten statt. Auch hier ist uns der regelmäßige, kurze Austausch mit den Eltern wichtig.
Sind die Gruppen zur Abholzeit im Garten, hat jede Gruppe ihren Treffpunkt, an dem die Kinder ca. 10 Minuten vor 12.00 Uhr gesammelt werden. So haben wir einen besseren Überblick, ob alle Kinder da sind, und müssen nicht erst suchen. Zudem nutzen wir diese Zeit noch einmal für ein gemeinsames Lied, Spiel, Gespräch oder zur Förderung von Ruhe, Geduld und Ausdauer.

Rituale

Im Tagesablauf finden immer wiederkehrende Situationen statt, die dem Kind Sicherheit geben (Rituale). Solche Rituale sind in unserer Einrichtung folgende:

- Rituale bei der Körperpflege und Sauberkeitserziehung
- Bring- und Abholrituale
- Frühstück
- Singen zum Aufräumen
- Gongschlag im Garten zum Aufräumen und Sammeln
- Stuhlkreis in der Gruppe
- Turntag
- Singkreis mit anschließendem Frühstück für die gesamte Kindertagesstätte am Freitagmorgen